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AFRIKA

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SIMBABWE

 SYMBOL AFRIKANISCHER GRÖSSE


   

Der grosse Tempel in Simbabwe ist eines der bedeutendsten Zeugnisse altafrikanischer Kultur. Einstmals umgaben Steinmauern einen Komplex von Hütten, Heiligtümern, Passagen und Kornspeichern - heute meist in Trümmern. Das Allerheiligste des Tempels beherrscht ein geheimnisvoller Rundturm aus massivem Mauerwerk, der Schatzsuchern und Archäologen seit der Entdeckung Simbabwes im Jahre 1868 getrotzt hat. Die Vermutungen über die Bestimmung des Turmes gehen weit auseinander, sie reichen vom goldgefüllten Grab eines Häuptlings bis zu einem moslemischen Minarett.

Die Mauern von Zimbabwe, bis zu 10 m hoch und 4,5 m breit, ohne Mörtel aus ziegelsteingrossen behauenen Quadern zusammengefügt - wer hat sie gebaut? Ein Bantustamm? Weisse Menschen vor uralter Zeit? Asiaten? Oder die Bewohner des biblischen Ophir?

Man weiss bis heute ebenso wenig, wozu diese dicken Mauern gedient haben mögen. Zu Verteidigungszwecken waren sie nicht geeignet. Waren es Kultbauten oder dienten sie der Repräsentation und Machtdemonstration? (170/180)


06. November 2005