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ASIEN

Myanmar


 

VON BRAHMA ZU BURMA
2500 Jahre Geschichte


 

 

 

 

Pagan - Einsame Pagoden auf trockenem Flachland (123-212)

"Die ersten Einwohner der Erde."

Das ist, was der Name BURMA bedeutet und was die Burmesen symbolisch glauben selbst zu sein.

 

Übereinstimmend mit der "Glas-Palast-Chronik der Könige von Burma" und der Geschichte und Mythologie des Landes waren die burmesischen Könige Nachkommen  der Buddha-Familie. Sie kamen aus Indien und liessen sich im Irrawaddy-Tal bei den bereits bestehenden Stämmen nieder. Ihre Leute nannten sie Brahmâ. Das Wort hat sich während der vergangenen Jahrhunderten immer wieder geändert - Mrâmmâ, Bamma, Mien, Myanma - die Bedeutung ist aber immer dieselbe geblieben. Ethnologen bestätigen, dass die heutigen Einwohner von Burma die Nachkommen von Einwanderern aus dem Norden sind. (1605-109)

 

Betrachtet man die Landesnatur, ist Birma ein Durchgangsland, ein Dreh- und Angelpunkt der Kulturen.  Die Gebirgsketten, die Birma durchziehen, öffnen sich nach Süden hin fächerförmig in Richtung der Tiefländer. Über die Küsten des Golfs von Bengalen und der Andamanensee gelangte der Buddhismus von Indien her spätestens im 4. Jh. n. Chr. in das Land. Bis heute spielt diese Religion eine zentrale Rolle in der Kultur und im Alltagsleben der Birmanen. Ein beträchtlicher Teil der Völker des "Goldenen Landes" kam aus dem Nordwesten und -osten: vom "Dach der Welt" und aus West- und Südchina. Zu ihnen gehören auch die seit dem 8. Jh. nach Süden vorstossenden Birmanen, die ansässige Völker wie die Mon oder Pyu schliesslich in Randgebiete abdrängten. (1605-110)

 

 

 

 

 

 

 
 

09. Oktober 2007